Montag, 21. Oktober 2013

La vida diaria

Da bei mir zuhause in letzter Zeit selten das Internet ging, komme ich erst jetzt dazu, wieder etwas zu schreiben. Allerdings ist seit dem letzten Post auch nicht so viel Spektakuläres (Reisen oder Ähnliches) passiert.
Bei der Arbeit läuft es immer besser: Die Kinder haben sich an mich gewöhnt, man weiß eher, wie man jeden Einzelnen "anpacken" muss und weiß auch, was ihnen gefällt und was nicht. Letzten Freitag haben wir mit einer Kochaktion einen Volltreffer gelandet: Wir haben Bananenpfannkuchen gemacht und die Kinder konnten gar nicht genug davon bekommen. Zum Glück haben wir ein Kilo Mehl genommen und hatten so ziemlich viele Pfannkuchen, sodass die Kinder jeder zwei Pfannkuchen bekamen und es auch noch für die Kaffeepause des Personals reichte. Und während sie Bananenpfannkuchen aßen, haben sie dann mehr oder weniger friedlich das WM-Qualifikationsspiel gegen Honduras geguckt.
In letzter Zeit sind die Kinder außerdem zu großen Monopoly-Fans geworden, nachmittags spielen wir oft stundenlang. Und dabei lernen sie nicht nur zu dealen wie die Meister, sondern müssen auch noch Rechnen üben.
Am Wochenende machen wir viel mit den costa-ricanischen Freiwilligen, die sich während des Studiums hier in der ACJ engagieren. Wir gehen Sushi essen, feiern, treffen uns zum Fußballgucken oder zum Filmeabend und verbringen viel Zeit zusammen in der ACJ.

Wetter: morgens Sonnenbrandgefahr und nachmittags ist ein Regenschirm fast immer unverzichtbar.
Ich habe gelernt, dass... die Costa Ricaner den Mexikanern die WM-Qualifikation überhaupt nicht gönnen.


Verschönerung der Wand



Der "play"