Montag, 30. Dezember 2013

De vuelta en Chile!

Ankunft

Alejandrito und ich

Wie sehr ich es vermisst habe - Manjarate!



Heiligabend

Wiedersehen mit meinen Freundinnen





Sightseeing mit Max



Samstag, 21. Dezember 2013

Sábado de Tamales

Gestern war unser letzter Arbeitstag vor den Weihnachtsferien und wir nutzten ihn zum Putzen, Aufräumen und Ausmisten. Die Kinder hatten Donnerstag ihre "fiesta de la alegría", die gleichzeitig ihr letzter Tag in der ACJ war. Die fiesta fand in einem Schwimmbad statt, dessen Pools leider total kalt waren und das Wetter hat auch nicht so mitgespielt, sodass das Aufpassen auf die Kinder, die natürlich furchtlos ins Wasser sprangen, eine kalte und eher unangenehme Angelegenheit war. Für jedes Kind gab es ein gespendetes Weihnachtsgeschenk von einem Paten einer großen Firma, die unter anderem noch 2 Hüpfburgen, ein KFC-Mittagessen und einen Santa Claus zur Verfügung stellte. Die Kinder haben den Tag sehr genossen und abends haben sich alle etwas sentimental von uns verabschiedet. Einige unserer Kinder hatten am Donnerstag ihren wirklich letzten Tag in der ACJ, weil sie schon 12 sind (die Altersgrenze in der ACJ ist 12 Jahre), im nächsten Jahr aufs colegio gehen und so nicht mehr kommen können/dürfen. Ein Junge, der eigentlich seit ich ihn kenne kaum Sentimentalität gezeigt hat, war den Tränen nahe, als er mich und Maike zum Abschied umarmte und er versprach uns, uns ganz oft besuchen zu kommen. Das war wirklich ein schöner Abschlusstag!

Heute, einen Tag vor meinem Abflug, haben wir noch die Zeit gefunden, Tamales zu machen. Tamales sind mit Gemüse, Fleisch, Huhn und Maismasse gefüllte Maisblätter. Die Zubereitung von Tamales ist typisch für die Weihnachtszeit und Tamales werden wohl bis Silvester morgens, mittags und auch abends gegessen. Damit ich nicht verpasse, wie meine Gastfamilie Tamales macht, haben wir die große Kochaktion noch in meinen letzten Tag vor der Abreise gequetscht. Von morgens früh an wirbelte meine Gastmutter durch die Küche und kochte Gemüse (Möhren, Kartoffeln,...), Fleisch und Huhn für die Füllung. Dann machten wir uns an die Maismasse, die laut meiner Gastmutter das wichtigste am Tamal ist. Nach vielem Kneten und Abschmecken war sie zufrieden und wir begannen, die Maisblätter zu putzen. Auf jedes Maisblatt kam ein Klacks Masse, dann Gemüse und Fleisch. Damit beim Kochen nichts aus dem Tamal ausläuft, wickelt man ihn in zwei Maisblätter und bindet ihn dann mit Faden fest zu. Während meine Gastmutter, mein kleiner Neffe und ich drinnen die Tamales machten, zündete mein Gastvater draußen schon ein Feuer an und erhitzte Wasser in einem riesigen Topf... und diesen riesigen Topf füllten wir wirklich bis oben hin mit Tamales! Am Ende des Tages hatten wir 100 Tamales gemacht. Meine Gastmutter meinte dazu nur, dass wir dieses Jahr zum Glück "poquitos" (wenige) gemacht hätten!

Wetter: sonnig.
Ich habe gelernt, dass... Tamales machen harte Arbeit ist.
Stimmung: morgen geht's los nach Chile- Abschied und Vorfreude!

Brenda und ich mit der verdienten Stärkung

Das Team der ACJ


Das Geheimnis der Tamales

Nachher sah es nicht mehr so ordentlich aus!





Dienstag, 17. Dezember 2013

Parque Nacional Manuel Antonio

Vorletztes Wochenende haben wir uns mal wieder einen Nationalpark vorgenommen: den Parque Nacional Manuel Antonio an der Pazifikküste. Wir nahmen einen frühen Bus und fuhren durch den Sonnenaufgang Richtung Küste. Nach drei Stunden Fahrt und vielen wie durch ein Wunder überwundenen Steigung und Kurven kamen wir im Dorf Manuel Antonio an. Von dort aus musste man noch ein Stückchen laufen, den Parkeintritt bezahlen (10 Dollar) und dann war man schon am Tor des Nationalparks. Man merkte direkt, dass in diesem kleinen Dorf alles auf Touristen ausgerichtet ist: Es gibt einen Souvenirmarkt, die Menschen sprechen einen prinzipiell auf Englisch an und die Preise sind deutlich angehoben.

Über einen steinigen Weg, der uns durch einen Wald voller Vögel, Faultiere und Affen führte, kamen wir zu einem der vielen Strände des Nationalparks. Da es total warm war, sicherten wir uns nur eben einen Platz im Schatten und gingen dann ins Wasser, das leider Badewannentemperatur hatte und deshalb nicht wirklich erfrischend war. Wir blieben den ganzen Tag an diesem einen Strand, verteidigten unser Essen gegen Waschbärenbanden, sonnten uns und genossen den freien Tag.
Da der Nationalpark schon um 16 Uhr schloss und unser Bus aber erst um 17 Uhr zurück fuhr, stärkten wir uns in Manuel Antonio noch mit einem Obstsalat mit Eis.

So, jetzt muss ich meine To-do-Liste weiter abarbeiten: Geschenke einpacken, Klamotten waschen, einen Quartalsbericht schreiben und und und... Aber ab Freitag ist die ACJ zu und wir haben Ferien, Samstag machen wir mit meiner ganzen Familie Tamales (in Maisblätter gefüllte Maismasse mit Fleisch und Gemüse, typisch für Weihnachten) und Sonntagmorgen geht es schon nach Chile!

Wetter: heute leider sehr kühl, regnerisch und windig.
Ich habe gelernt, dass... viele Costa Ricaner diese etwas kühlere Zeit des Jahres lieben.
Stimmung: zum typischen Vorweihnachtstrubel kommt auch noch der Pack-Stress.

Der Strand von dem Dorf Manuel Antonio

Weg im Nationalpark



Die Essensdiebe









Brenda und ich





Stärkung vor der Busfahrt

Sonnenuntergang