Das lang ersehnte campamento sollte eigentlich um 13 Uhr mit einer reflexión (Bibelstelle vorlesen, Interpretation und ein passendes Spiel dazu) in der ACJ beginnen, da aber um 13.20h noch längst nicht alle 23 Teilnehmer da waren, wurde die Reflektion auf später verschoben und wir fuhren gegen 14 Uhr in einem kleinen, voll gestopften Bus los Richtung Cartago.
Nach einer kurzen Fahrt kamen wir dann im sehr grünen und kühlen Cartago an, wo wir im
Campamento Oikoumene (
http://www.campamentooikoumene.com) untergebracht waren. Unser echt schönes Häuschen, das an einem rauschenden
Fluss lag, mussten wir in Eile beziehen, denn der Nachmittag war gut durchgeplant und es standen viele Vorträge und Aktionen an.
Die anderen Teilnehmer des Seminars waren alle entweder Freiwillige, die sich in der ACJ engagieren oder Mitarbeiter der ACJ Costa Ricas und das Seminar sollte alle auf den selben Wissensstand bringen. Das ganze Wochenende über hielten deshalb verschiedene Verantwortliche der ACJ Vorträge und jeden Morgen und jeden Abend gab es eine Reflektion. Die Vorträge behandelten Themen wie die Geschichte der ACJ/CVJM, die Aufgaben eines Freiwilligen und das Planen einer Gruppenaktivität.
Die überwiegend eiskalten Duschen unseres Hauses und übergroße Mücken in der Dusche sorgten morgens dafür, dass wir trotz der frühen Stunde ordentlich wach wurden und zum Frühstück gingen. Nach dem Frühstück gingen dann die Vorträge los und unterbrochen wurden die Arbeitsphasen nur durch die Essenspausen.
Am Samstagabend wollten wir den anstrengenden Tag (Vorträge von 8-22h!) dann mit einem Lagerfeuer ausklingen lassen, doch der starke und anhaltende Regen machte uns leider einen Strich durch die Rechnung.
Sonntagmittag fuhren wir dann nach einem Vormittag voller Vorträge wieder Richtung San José. Alles in allem hatte ich mir mehr von dem campamento erwartet: Die Vorträge waren teilweise etwas langwierig, wir hatten kaum Freizeit und der dauernde Bezug zu Gott fiel mir auch schwer.
Wetter: regnerisch und kühl
Ich habe gelernt, dass... auch Zwanzigjährige noch gerne Stinkbomben werfen.
Stimmung: Viel Motivation und neue Anregungen für die Arbeit mit den Kindern.
Die Anreise in einer micro
Don Luis bei einem seiner Vorträge
Don Luis, mein Chef
Mein jüngerer Gastbruder
Mein älterer Gastbruder
Unser Häuschen
Der Balkon unseres Seminarraums
Maike und ich